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FAQ für Unternehmen und Projektträger

Allgemeines

Über das Programm

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert die berufliche Mobilität von jungen EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Mit dem Sonderprogramm wird das Ziel verfolgt, einen Beitrag zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit in Europa und zur Fachkräftesicherung in Deutschland zu leisten. Dazu sollen durch eine gezielte Förderung junge EU-Bürgerinnen und EU-Bürger im Alter zwischen 18 und 27 Jahren in die Lage versetzt werden, außerhalb ihrer Herkunftsländer in Deutschland eine betriebliche Berufsausbildung erfolgreich abzuschließen.

Was heißt Projektförderung?

Gefördert werden Projekte, die freizügigkeitsberechtigte Jugendliche und junge Erwachsene durch ausbildungsvorbereitende sowie ausbildungsbegleitende Maßnahmen in die Lage versetzen, in Deutschland erfolgreich eine betriebliche Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG), dem Gesetz zur Ordnung des Handwerks (HwO), der Schiffsmechaniker-Ausbildungsverordnung und über den Erwerb des Schiffsmechanikerbriefes (SMAusbV) sowie dem Altenpflegegesetz (AltPfG) zu absolvieren. 

 

Die Förderbausteine des Sonderprogramms dienen insbesondere der Überwindung von sprachlichen Hemmnissen und vorhersehbaren Schwierigkeiten, die den Rekrutierungs- und Einstellungsprozess in Deutschland beeinträchtigen können. Dies gilt auch für die Akzeptanz einer betrieblichen Berufsausbildung durch ausbildungsinteressierte Jugendliche, in deren Herkunftsländern diese Art der Berufsausbildung unbekannt ist.

 

Die Zuwendungsempfänger sollen innovative Projekte entwickeln, die ausbildungsinteressierten Jugendlichen den Rahmen für die erfolgreiche Durchführung einer betrieblichen Berufsausbildung anbieten. Durch Beratung und Unterstützung soll der Rekrutierungs-, Einstellungs- und Ausbildungsprozess in Deutschland positiv gestaltet werden.

 

Der Träger muss eine juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts sein. Einzelpersonen können nicht gefördert werden.

 

Der Träger ist der zentrale Ansprechpartner/Verantwortliche für die Teilnehmer/innen und alle übrigen Programmbeteiligten während der gesamten Projektlaufzeit.

Muss der Träger bestimmte Voraussetzungen erfüllen?

Träger sind juristische Personen des privaten und des öffentlichen Rechtes, die ihre Eignung zur Durchführung der Maßnahme nachgewiesen haben. Als Nachweis der fachlichen und administrativen Eignung des Trägers konnten z. B. vorgelegt werden:

  • Referenzen über Erfahrungen in der Arbeit mit Migrantinnen und Migranten, im Bereich Berufsausbildung bzw. begleitende Förderungen in den letzten drei Jahren.
  • Nachweis von Maßnahmen zur Qualitätssicherung oder Zertifizierung (z. B. ISO-Norm).
  • Ggf. Zertifizierung der Einrichtung nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung (AZAV).

 

Außerdem muss der Träger dauerhafte personelle Präsenz durch fachlich geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleisten und die erforderlichen Räumlichkeiten bereitstellen.
 
Ein weiteres Kriterium für die Auswahl geeigneter Träger ist die Vernetzung der Einrichtung mit Kooperationspartnern im europäischen Ausland und in Deutschland gewesen.

Wir unterstützen Sie

Wenn es um Aus- und Weiterbildung geht, kann Ihr Netzwerk nicht groß genug sein: Lernen Sie die Organisationen kennen, die Sie unterstützen.

 

 

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Fördergrundsätze zum Sonderprogramm des Bundes zur Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen.

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